World Great Grandmaster Beach Clubs Ultimate Championships

16./20. Juni 2018 in Villasimius, Italien

Die große Reise nach Sardinien zu der Great Grandmaster Beach Clubs WM startete gegen 4.30 Uhr in Richtung Frankfurt, Josef startete erst am Samstag in Richtung Italien. Beim boarden trafen wir auch die ersten Gegner, es waren ehemalige „Team 42“ Spieler, die im Team „Meet me at the Bar“ die WM spielten. Mit einem fünfstündigen Aufenthalt in Mailand ging es dann weiter mit einem weiteren Flug zur Insel.
Nach und nach trafen unsere Mitspieler, in der gemeinsam angemieteten Villa, ein und die Stimmung war sehr gut. In den frühen Morgenstunden wurden dann noch die Spieler in drei Gruppen eingeteilt und über Taktik diskutiert. Gegen 2.00 Uhr gingen dann fast alle schlafen und die Weltmeisterschaft konnte beginnen.
Am kommenden morgen setzten wir noch eine Trainingseinheit bei den Feldern an. Gegen 16.30Uhr startete dann für uns die Weltmeisterschaft gegen die „Young Legends“ ein weiteres deutsches Team, von den es insgesamt 3Teams gab. Dort konnten wir in Anfangsphase gut in Szene setzen und bis 3-3 war es ein Spiel auf Augenhöhe. Danach folgten drei unnötige Drops auf unserer Seite und das war Spielentscheidend. 13-7 war dann der Endstand und ohne Spielpause mussten danach sofort unser zweites Spiel gegen Finnland spielen.
Die Finnen waren uns zahlenmäßig an Spielern weit überlegen und von ihnen war es das erste Spiel. Sie waren frisch, schnell und wir waren sehr schnell mit 3-0 hinten. Das Spieltempo, das die Finnen vorlegten, konnte wir nicht gehen und verloren 13-4.
Der Sonntag begann um 8.45 Uhr gegen Team merica, welches aus USA Nationalspielern bestand. Wir konnten sehr gut dagegen halten und erst ab 8-6 war für uns nichts mehr drin. Die Amis waren mit 16 Spielern einfach fitter als unsere Truppe.
Das Abendspiel war mit heftigen Wind geprägt und der schwedische Gegner, „Bärsärk“, stand uns entgegen. Wir legten einen perfekten Start hin und kamen insgesamt mit dem Wind sehr viel besser zurecht. Entstand war 13- 7 für unser Team.
Am Sonntag war dann ein weiteres deutsches Team auf dem Plan. Dort rechneten wir uns gute Chancen auf einen Sieg aus. Leider waren unsere Aktionen in der ersten Halbzeit viel zu hektisch und zerfahren. Erst nach der Halbzeit fanden wir in unsere Spur zurück. Leider zu spät und wir verloren im Universepoint mit 13-12. Am Abend wartete Finnland auf uns und dort waren wir eine lange Zeit auf Augenhöhe, aber auch die Finnländer waren uns zahlenmäßig überlegen und gingen am Ende mit 13-7 als Gegner vom Platz.
Am folgenden Morgen ging es gegen das dritte deutsche Team „meet me at the Bar“ dort rechneten wir uns gute Chancen auf einen Sieg aus. Das sehr emotionsgeladene Spiel war über die ganze Spielzeit sehr eng und wurde im universepoint für unsere Gegner mit 13-12 gewonnen. Bei dem Abendspiel durften wir gegen ein weiteres schwedische Team spielen.Das Topteam „Ragnarök“ ließ uns kaum eine Chance und wir konnten nur vier Punkte erzielen. Endstand 13-4 für die Schweden.
Der darauf folgende Tag hielt uns zwei Abendspiele vor und als Erstes spielten wir gegen das Kanadische Team „Primordial Soup“. Bei sehr starkem Wind waren auf beiden Seiten sehr viele Turnovers geworfen worden und gleich manchmal mehr einem Glücksspiel beim Passen. Die Kanadier waren etwas besser oder Glücklicher bei ihren Aktionen und gewinnen 13-6. Nach einem Spiel Pause ging es dann direkt gegen „C. I. Atlantis.“ Der Wind war mittlerweile wieder auf normalen Niveau gelandet und wir konnten uns in allen belangen gegen das Team behaupten.
13-3 gewannen wir und waren mit der Vorrunde durch.
Das Überkreuzspiel ging am folgenden Morgen erneut „C. I. Atlantis.“. Sie machten es uns allerdings sehr viel schwerer an diesem Morgen und es war ein hartes Stück Arbeit, letztendlich konnten wir uns aber mit 13-7 durchsetzen und hatten die Chance auf Platz Neun. Erneut ging es gegen Bärsärk und wir spielten sehr viel besser gegen sie als in der Hinrunde. Leider reichte es nicht ganz und wir verloren 13-11 und schlossen mit dem 10 Platz ab.
Nach einer erfrischenden Dusche schauten wir uns noch das Finale an. Dort spielte „merica“ gegen „Young Legends“ an, welches „merica“ letztendlich gewinnen konnte. Siegerehrung und Trikots traden war danach angesagt. Sehr begehrt waren wieder einmal die Weltmeistertrikots von „merica“.
Am Abend gab es dann noch eine Abschlussparty mit einem sehr ausgiebigen Abendessen, Livemusik, Tanz und Smalltalk gab.
Als Team sind wir gewachsen bei dieser WM, der Zusammenhalt und das entspannte Miteinander war in den 6 Tagen mehr als perfekt. Abendlichen Aktivitäten in der Villa, in der wir zu Zwölft wohnten, oder gemeinsam die Stadt unsicher machten haben nur dazu beigetragen.

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